Website erstellen lassen: Kosten 2026 für kleine Betriebe

Ratgeber · 30. September 2026 · 12 Min. Lesezeit

Schreibtisch mit Laptop und Monitor voller Diagramme, davor ein Smartphone-Taschenrechner auf ausgedruckten Auswertungen

Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Eine neue Website soll Anfragen bringen, Leistungen erklären und auf dem Handy funktionieren. Doch Angebote reichen vom monatlichen Baukasten bis zum individuellen Projekt. Wer eine Website erstellen lassen und die Kosten verstehen möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Startpreis schauen, sondern auf Umfang, Eigenleistung und die Ausgaben nach dem Start.

Was kostet es 2026, eine Website erstellen zu lassen?

Für kleine Betriebe ist die ehrlichste Antwort: Es hängt davon ab, was die Website leisten soll und wer die Arbeit übernimmt. Eine digitale Visitenkarte mit Kontaktmöglichkeit ist ein anderes Projekt als eine Website mit Online-Buchung, geschütztem Bereich oder Anbindung an bestehende Abläufe. Auch vorhandene Texte, brauchbare Fotos und klare Entscheidungen verändern den Aufwand.

Als Marktbeispiel nennt der aktualisierte Leitfaden von Kopf & Stift zu Webdesign-Kosten für 2026 einen One-Pager mit 1.000–2.500 €, eine kleine Website mit fünf Seiten mit 2.500–5.000 € und eine Business-Website ab zehn Seiten mit 5.000–12.000 €. Für KI-gestützte Baukästen nennt die Quelle 15–45 € pro Monat. Stand: September 2026. Diese Spannen stammen von einem Anbieter und sind keine amtliche Preisstatistik; sie dienen als Marktvergleich, nicht als Vorgabe für Ihr Projekt.

Der Kostenleitfaden von RHEINSPACE ordnet Website-Projekte ebenfalls nach Technik, Umfang und Folgekosten. Er dient hier als zweite Perspektive auf die Kostenstruktur; konkrete Marktspannen übernehmen wir aus der oben genannten, datierten Übersicht.

Rexity veröffentlicht eigene Festpreise als transparentes Beispiel: eine Website ab 999 € netto zzgl. MwSt. und eine Website mit Backend und Buchungsverwaltung ab 1.999 € netto zzgl. MwSt. Der konkrete Festpreis hängt vom vereinbarten Umfang ab. Unsere Angebote richten sich an Unternehmen; alle Preise netto zzgl. MwSt. Die aktuelle Leistungsübersicht steht auf der Seite Preise.

Ein niedriger Startpreis kann wirtschaftlich sein, wenn die Lösung genau zu Ihrem Bedarf passt. Er kann aber auch bedeuten, dass Sie Texte, Bilder, Einrichtung, Pflege oder den späteren Umzug selbst übernehmen. Umgekehrt ist ein höheres Angebot nicht automatisch passender. Entscheidend ist, ob dieselben Aufgaben, Rechte und laufenden Leistungen verglichen werden.

Aufgeschlagenes Notizbuch mit To-do-Liste und abgehakten Aufgaben, dahinter eine Tastatur
Ein vergleichbarer Website-Preis beginnt mit einer vollständigen Liste der enthaltenen Leistungen. · Foto: Jakub Zerdzicki / Pexels

Wovon der Preis wirklich abhängt

Die Seitenzahl ist sichtbar, aber selten der einzige Kostentreiber. Eine kurze Website kann durch Buchungslogik, Mehrsprachigkeit oder Datenübernahme anspruchsvoll werden. Eine längere Website mit sauber vorbereiteten Texten und wiederholbaren Seitentypen kann dagegen planbar bleiben.

Ziel und Struktur

Bevor gestaltet wird, muss klar sein, wen die Website anspricht und welche Handlung sie erleichtern soll. Eine Werkstatt möchte vielleicht Terminanfragen vorsortieren. Eine Praxis will Öffnungszeiten, Leistungen und Kontaktwege verständlich darstellen. Ein Studio benötigt Kursinformationen und Buchung. Je unklarer diese Entscheidungen zu Beginn sind, desto mehr Abstimmung entsteht später.

Design und technische Umsetzung

Eine Vorlage spart Gestaltungs- und Entwicklungszeit, begrenzt aber möglicherweise Anpassungen. Ein individuelles Design wird auf Inhalte, Marke und Nutzungssituation abgestimmt. Technisch zählen mobile Darstellung, Ladeverhalten, Formulare, Inhaltsverwaltung und saubere Übergabe. Der Begriff „Webdesign“ allein sagt deshalb noch nicht, welche Arbeiten enthalten sind.

Texte, Fotos und Inhalte

Wer gute Texte und passende Fotos liefert, reduziert externe Arbeit. Eigenleistung ist jedoch nur dann eine Ersparnis, wenn Material rechtzeitig, vollständig und verwendbar vorliegt. Unsortierte Bilder, fehlende Leistungsbeschreibungen oder späte Änderungen verschieben Aufwand statt ihn zu vermeiden.

Funktionen und Verbindungen

Ein Kontaktformular ist einfacher als eine Buchungsverwaltung mit freien Zeiten, Bestätigungen und interner Ansicht. Schnittstellen zu Kalendern, Bezahldiensten oder Branchensoftware müssen geplant, umgesetzt und getestet werden. Mehr zur technischen Seite finden Sie unter Web-Entwicklung; ein eigener Kostenratgeber behandelt die Website mit Kursbuchung.

Prüfung, Veröffentlichung und Betreuung

Zum Projekt gehören auch Tests auf verschiedenen Bildschirmgrößen, die Prüfung zentraler Formulare, Weiterleitungen bei einem Relaunch und die Freigabe vor Veröffentlichung. Danach entstehen Aufgaben durch Aktualisierungen, Sicherungen, neue Inhalte und technische Änderungen. Ein Angebot ohne diese Abgrenzung wirkt zunächst kompakt, ist aber schwer mit einem vollständigen Paket zu vergleichen.

Kosten Posten für Posten

Die folgende Übersicht zeigt, welche Arbeit hinter typischen Positionen steckt. Sie nennt bewusst keine erfundenen Einzelpreise. Fragen Sie stattdessen bei jedem Angebot, ob die Position enthalten ist, von Ihnen geliefert wird oder separat beauftragt werden muss.

KostenpostenWas dahinterstehtIhre Prüffrage
PlanungZielgruppe, Seitenstruktur, Funktionen, ZuständigkeitenIst ein verbindlicher Umfang dokumentiert?
GestaltungLayout, Farben, Typografie, mobile AnsichtenVorlage oder individuelle Gestaltung?
EntwicklungSeitenaufbau, Formulare, Verwaltung, SchnittstellenWelche Funktionen sind ausdrücklich enthalten?
TexteStruktur, Entwurf, Überarbeitung, SuchbegriffeWer schreibt und wer gibt fachlich frei?
FotosAuswahl, Lizenz, Bearbeitung oder FototerminSind Nutzungsrechte und Formate geklärt?
BuchungKalender, Regeln, Bestätigung, interne VerwaltungAbonnement oder eigenes Backend?
Rechtliche EinbindungImpressum, Datenschutz, Einwilligungen technisch einbauenWer liefert die rechtlich geprüften Inhalte?
VeröffentlichungDomain, Hosting, E-Mail, Weiterleitungen, TestsWer besitzt Konten und Zugänge?
PflegeUpdates, Sicherungen, Fehlerbehebung, InhaltsänderungenWas ist laufend enthalten?

Eine Zeile kann in einem Angebot enthalten und im nächsten als Eigenleistung vorgesehen sein. Darum ist die Summe allein kein fairer Vergleich. Lassen Sie Annahmen und Ausschlüsse schriftlich ergänzen, bevor Sie sich entscheiden.

Baukasten, Miet-Website, Freelancer oder Agentur?

Die vier Wege verteilen Geld, Zeit und Verantwortung unterschiedlich. Es geht nicht darum, eine Kategorie pauschal aufzuwerten. Für eine kleine Übergangslösung kann ein Baukasten passend sein. Eine dauerhaft betreute Website kann als Mietmodell funktionieren. Freelancer und Agenturen eignen sich, wenn Arbeit abgegeben oder individueller umgesetzt werden soll.

Eigenleistung und laufende Bindung

KriteriumBaukastenMiet-WebsiteFreelancer
StartSie richten Struktur und Inhalte weitgehend selbst einAnbieter erstellt innerhalb des vereinbarten PaketsUmfang wird projektbezogen vereinbart
Laufende KostenTarif, Domain, Erweiterungen und eigene ZeitMonatliche Rate, eventuell ZusatzleistungenHosting, Lizenzen und Pflege separat oder im Paket
KontrolleAbhängig von Export und Tarif des SystemsAbhängig von Vertrag und HerausgaberegelnHängt von Zugängen, Rechten und Dokumentation ab
Passend, wennSie Zeit und Freude an Eigenleistung habenSie planbare Betreuung gegen laufende Zahlung möchtenSie direkten Kontakt für ein klar umrissenes Projekt suchen

Freelancer und Agentur genauer betrachtet

KriteriumFreelancerAgentur
TeamMeist eine zentrale FachpersonMehrere Rollen können gebündelt werden
VertretungMuss ausdrücklich geklärt werdenKann im Team organisiert sein, wenn vereinbart
AbstimmungHäufig direkter Kontakt zur UmsetzungProjektleitung kann mehrere Fachbereiche koordinieren
Passend, wennAufgabe und Fachprofil gut zusammenpassenGestaltung, Entwicklung, Inhalt und Betreuung zusammenspielen sollen

Bei einer Miet-Website ist die Monatsrate nur ein Teil der Entscheidung. Prüfen Sie Mindestlaufzeit, Preisänderungen, enthaltene Änderungen und was nach Kündigung mit Domain, Texten, Bildern und Website passiert. Beim Baukasten zählen Exportmöglichkeiten und der Zeitaufwand Ihrer Mitarbeit. Bei Freelancer und Agentur sind Übergabe, Rechte und Betreuung ebenso wichtig wie der Projektpreis.

Der Drei-Jahres-Kostenrechner

Der Rechner vergleicht vier Wege über 36 Monate. Alle Werte sind änderbare Beispielwerte. Tragen Sie konkrete Tarife oder Angebote ein. Die Angaben zu Seiten, Buchung, eigenen Texten und eigenen Fotos machen Ihren Umfang sichtbar; die Kostenfelder bilden ab, wie die jeweiligen Anbieter diesen Umfang tatsächlich kalkulieren.

Website-Kosten über drei Jahre vergleichen

Tragen Sie Ihren Umfang und die Kosten aus konkreten Tarifen oder Angeboten ein.

Ihr Projekt
Baukasten
Miet-Website
Freelancer
Agentur
Baukasten, 36 Monate

900 €

Miet-Website, 36 Monate

3.600 €

Freelancer, 36 Monate

4.000 €

Agentur, 36 Monate

8.000 €

So wird gerechnet
  • Baukasten, 36 Monate = [Einmalige Einrichtung, Beispielwert] + [Monatliche Gebühr, Beispielwert] × 36 + [Einmalige Zusatzkosten für Ihren Umfang]
  • Miet-Website, 36 Monate = [Einmalige Einrichtung, Beispielwert] + [Monatliche Rate, Beispielwert] × 36 + [Einmalige Zusatzkosten für Ihren Umfang]
  • Freelancer, 36 Monate = [Projektpreis, Beispielwert] + [Hosting und Pflege pro Jahr, Beispielwert] × 3 + [Online-Buchung wird benötigt] × [Aufpreis für Buchung, Beispielwert] + (1 - [Texte werden vollständig selbst geliefert]) × [Texte, falls nicht selbst geliefert (Beispielwert)] + (1 - [Fotos werden vollständig selbst geliefert]) × [Fotos, falls nicht selbst geliefert (Beispielwert)]
  • Agentur, 36 Monate = [Projektpreis, Beispielwert] + [Hosting und Pflege pro Jahr, Beispielwert] × 3 + [Online-Buchung wird benötigt] × [Aufpreis für Buchung, Beispielwert] + (1 - [Texte werden vollständig selbst geliefert]) × [Texte, falls nicht selbst geliefert (Beispielwert)] + (1 - [Fotos werden vollständig selbst geliefert]) × [Fotos, falls nicht selbst geliefert (Beispielwert)]

Alle Felder sind Beispielwerte zum Ausprobieren. Ersetzen Sie sie durch Ihre Tarife und Angebote. Die Häkchen schalten Aufpreise für Buchung, Texte und Fotos zu; tragen Sie dafür die Beträge aus Ihren Angeboten ein. Das Ergebnis ist Ihre Rechnung, keine Aussage von uns.

Der Rechner bewertet weder Qualität noch Ihre eigene Arbeitszeit. Beim Baukasten sollten Sie deshalb zusätzlich notieren, wie viel Zeit Sie für Struktur, Texte, Gestaltung, Prüfung und Pflege aufwenden. Bei der Miet-Website gehört das Kündigungsszenario neben die Summe. Bei Projektangeboten prüfen Sie, ob laufende Kosten, Lizenzen und Änderungen vollständig enthalten sind.

Sie haben konkrete Angebote, deren Summen stark auseinanderliegen? Dann lohnt sich ein kurzes Gespräch über Umfang und Folgekosten. Häufig erklärt nicht die Anbieterform, sondern eine fehlende oder enthaltene Leistung den Unterschied.

Orangefarbener Kalender mit Pinnnadel, Büroklammern und buntem Stift
Ein Drei-Jahres-Vergleich macht monatliche Gebühren und einmalige Projekte vergleichbar. · Foto: Towfiqu barbhuiya / Pexels

Laufende Kosten nach dem Launch

Nach Veröffentlichung endet die Rechnung nicht. Domain und Hosting bleiben bestehen. Je nach System kommen Lizenzen, Sicherungen, technische Updates, Inhaltsänderungen und Unterstützung hinzu. Der Marktleitfaden von Kopf & Stift nennt für Wartung 300–1.000 € pro Jahr. Stand: September 2026. Was darin enthalten ist, variiert; vergleichen Sie deshalb Leistungen und nicht nur die Jahressumme.

Rexity veröffentlicht jährliche Wartung ab 999 € netto zzgl. MwSt. Sie ist eine eigene Leistung und nicht automatisch Teil jedes Website-Projekts. Fragen Sie bei jedem Anbieter, ob Wartung Sicherheitsupdates, Sicherungen, Überwachung, kleine Inhaltsänderungen oder nur technische Aktualisierung umfasst.

Bei Baukästen und Mietmodellen können Preise, Funktionsgrenzen und Tarife wechseln. Bei selbst betriebenen Systemen tragen Sie mehr Verantwortung für Updates und Lizenzen. Keine Variante ist ohne laufende Aufgabe. Der Unterschied liegt darin, ob Sie diese Aufgabe selbst übernehmen, als Paket bezahlen oder bei Bedarf einzeln beauftragen.

Versteckte Kosten und Vertragsfallen

Versteckte Kosten entstehen oft nicht durch Täuschung, sondern durch unterschiedliche Annahmen. Der Anbieter rechnet mit gelieferten Texten; der Kunde erwartet einen Entwurf. Das Angebot enthält eine Formularseite; später wird eine vollständige Buchungslogik gewünscht. Die Lösung ist eine klare Leistungsbeschreibung.

Prüfen Sie vor der Zusage:

  • Sind Texte, Fotos und deren Nutzungsrechte enthalten?
  • Gehören Domain, Konten und Zugänge Ihrem Betrieb?
  • Welche Korrekturen und Freigaben sind eingeplant?
  • Welche Lizenzen oder Tarife verlängern sich automatisch?
  • Was kostet eine spätere Erweiterung oder Datenübernahme?
  • Können Inhalte und Daten bei einem Wechsel exportiert werden?
  • Welche Wartung ist enthalten, und wie wird eine Störung gemeldet?
  • Was passiert bei Kündigung eines Miet- oder Wartungsvertrags?

Bei einem bestehenden Auftritt kann die Übernahme von Inhalten, Adressen und Suchmaschinen-Weiterleitungen zusätzlichen Aufwand verursachen. Rexity nennt für Website-Migration oder Relaunch einen Preis ab 1.299 € netto zzgl. MwSt. Ob ein Relaunch genügt oder ein Neubau sinnvoll ist, hängt vom Zustand von Technik, Struktur und Inhalten ab.

Beispiel: So setzt sich ein Rexity-Festpreis zusammen

Bei Rexity beginnt eine Website bei 999 € netto zzgl. MwSt. Eine Website mit Backend und Buchungsverwaltung beginnt bei 1.999 € netto zzgl. MwSt. Das sind Einstiegspreise für definierte Leistungen, keine pauschalen Preise für jedes Projekt. Die Webdesign-Leistung beschreibt den gestalterischen Rahmen; Funktionen und Datenabläufe gehören zur Web-Entwicklung.

Vor einem Festpreis werden Ziel, Seiten, Inhalte, Funktionen, Zuständigkeiten und Abnahme geklärt. Im Angebot sollte stehen, was geliefert wird und welche Mitwirkung erwartet wird. Rexity veröffentlicht erst nach Tests und Freigabe durch den Kunden. Wie sich der Preis für Ihren Umfang zusammensetzt, wird vor Beauftragung besprochen.

Ein Festpreis schützt nicht vor jeder Änderung. Wenn nach der Vereinbarung neue Seiten, Sprachen oder Funktionen hinzukommen, verändert sich der Umfang. Entscheidend ist ein transparenter Freigabeprozess, bevor zusätzlicher Aufwand entsteht. So bleibt der vereinbarte Kern kalkulierbar.

Förderung 2026: Was es nicht mehr gibt – und was offen ist

Der Digitalbonus.Niedersachsen-innovativ ist nicht mehr verfügbar. Die NBank kennzeichnet das Programm als ausgelaufen.html) und nennt den 31.12.2025 als Ende der Richtlinie. Eine Antragstellung ist danach nicht mehr möglich. Auch go-digital ist laut BMWE ausgelaufen; das frühere Programm Digital Jetzt ist ebenfalls beendet. Stand: 27.09.2026.

Offen ist nach den BAFA-Informationen zur Unternehmensberatung die „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“. Der BAFA-Flyer nennt für die Region Lüneburg einen Fördersatz von 80 % und einen maximalen Zuschuss von 2.800 € bei einer Bemessungsgrundlage von 3.500 €. Die derzeitige Richtlinie läuft bis 31.12.2026. Landkreis Celle gehört zur Region Lüneburg.

Wichtig: Gefördert wird Beratung durch ein beim BAFA registriertes Beratungsunternehmen, nicht automatisch Gestaltung, Programmierung, Software oder Lizenzen. Stellen Sie keinen Zusammenhang zwischen Zuschuss und Website-Bau her, den die Förderbedingungen nicht tragen. Förderfähigkeit vorab bei BAFA/NBank prüfen. Dies ist keine Förder- oder Rechtsberatung. Stand: 27.09.2026.

Sanduhr aus Holz mit blauem Sand auf einem Schreibtisch, dahinter Bücher
Förderprogramme müssen vor Projektbeginn und getrennt von den eigentlichen Baukosten geprüft werden. · Foto: Mike / Pexels

Häufige Fragen

Was kostet eine kleine Website für einen Betrieb?

Die Kosten hängen von Seiten, Funktionen, Inhalt und Eigenleistung ab. Eine zitierte Marktübersicht ordnet einen One-Pager bei 1.000–2.500 € und eine kleine Website mit fünf Seiten bei 2.500–5.000 € ein. Das sind Anbieterangaben, keine amtliche Statistik. Vergleichen Sie konkrete Angebote einschließlich laufender Kosten und Rechte.

Ist ein Website-Baukasten für ein Unternehmen ausreichend?

Das kann für eine einfache Seite mit klaren Inhalten ausreichen, wenn Sie Einrichtung, Texte, Prüfung und Pflege selbst übernehmen möchten. Prüfen Sie Export, Datenschutz-Einstellungen, Funktionsgrenzen und laufende Tarife. Sobald individuelle Buchung, Datenanbindung oder besondere Abläufe nötig werden, kann eine entwickelte Lösung passender sein.

Was gehört in ein Website-Angebot?

Das Angebot sollte Ziel, Seiten, Funktionen, Gestaltung, Inhalte, Tests, Veröffentlichung, Rechte, Zugänge und Leistungen nach dem Start nennen. Ebenso wichtig sind Ausschlüsse und Ihre Mitwirkung. Bei laufenden Modellen gehören Laufzeit, Kündigung, Preisänderungen und Herausgabe von Daten oder Domain ausdrücklich dazu.

Welche laufenden Website-Kosten entstehen?

Typisch sind Domain, Hosting, Lizenzen, Sicherungen, technische Aktualisierung und Unterstützung. Ob Inhaltsänderungen eingeschlossen sind, hängt vom Vertrag ab. Ein Marktleitfaden nennt für Wartung 300–1.000 € pro Jahr, doch Leistungsumfang und System unterscheiden sich. Nutzen Sie deshalb den Drei-Jahres-Rechner mit Ihren konkreten Angeboten.

Kann eine Website 2026 gefördert werden?

Der niedersächsische Digitalbonus ist ausgelaufen. Das BAFA-Programm fördert unter bestimmten Voraussetzungen Unternehmensberatung, nicht automatisch den Bau einer Website. In der Region Lüneburg gelten laut BAFA besondere Fördersätze. Förderfähigkeit vorab bei BAFA/NBank prüfen und vor Beginn klären. Dies ist keine Förder- oder Rechtsberatung.

Ist ein Festpreis sinnvoller als ein Stundensatz?

Ein Festpreis ist hilfreich, wenn Umfang, Mitwirkung und Änderungsregeln klar sind. Ein Stundensatz kann bei offenen oder schrittweisen Aufgaben passend sein. Entscheidend ist nicht die Abrechnungsform allein, sondern ob Sie erkennen können, welche Leistung Sie erhalten und wie zusätzlicher Aufwand freigegeben wird.

Website-Kosten werden verständlich, wenn Sie Erstellung, Eigenleistung, laufende Ausgaben und Ausstieg gemeinsam betrachten. Nutzen Sie den Rechner mit echten Tarifen und Angeboten und vergleichen Sie dieselbe Aufgabenliste. Wie das bei Ihnen konkret aussieht, klären wir im Gespräch.

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Schreiben Sie uns kurz, worum es geht — wir melden uns zeitnah und besprechen den Rest im Gespräch. Kein Formular, kein Aufwand.