Website-Umzug: Checkliste für Domain, E-Mail und Rankings

Ratgeber · 7. Oktober 2026 · 15 Min. Lesezeit

Umzugskartons, Laptop und Klemmbrett mit abgehakter Liste

Bild teilweise bearbeitet oder KI-generiert; dient nur der Veranschaulichung.

Ein Website-Umzug ohne Ranking-Verlust gelingt, wenn Domain, E-Mail und Inhalte in einer festen Reihenfolge umziehen: erst Inventar und Weiterleitungsliste, dann DNS mit kurzer TTL, dann die Postfächer mit MX, SPF und DKIM, zuletzt die Kontrolle in der Search Console. Den reinen Datenumzug übernehmen viele Hoster kostenlos. Den kompletten Umzug mit Domain, DNS und Weiterleitungen bieten wir ab 1.299 € netto zzgl. MwSt. an; der E-Mail-Umzug kommt als Baustein dazu.

Was bei einem Website-Umzug alles umzieht

Technisch besteht ein Website-Umzug aus vier Teilen, die oft beim selben Anbieter liegen. Wer nur einen Teil bewegt, beschädigt leicht einen anderen.

TeilWas dazugehörtWas passiert, wenn er vergessen wird
DomainVertrag beim Registrar (dem Domain-Verwalter), Inhaberdaten, Auth-CodeDie Adresse bleibt beim alten Anbieter und kann mit dessen Vertrag auslaufen
DNSEinträge, die festlegen, wohin Website (A/AAAA), E-Mail (MX) und Nachweise (TXT) zeigenWebsite oder Postfächer sind nicht erreichbar, Bestätigungen für Google oder den Mailversand fehlen
WebsiteDateien, Datenbank, Bilder, Downloads, Formulare, WeiterleitungenAlte Links führen auf Fehlerseiten, Anfragen gehen verloren
E-MailPostfächer, Ordner, Aliasse, Weiterleitungen, Absender für Formulare und BuchungenMails landen im alten Postfach, im Spam oder kommen gar nicht an

STRATO schreibt, dass bei einem Anbieterwechsel nur die Domain umzieht und nicht die hinterlegten Inhalte (STRATO-FAQ zum Domainumzug). IONOS weist darauf hin, dass beim Umzug einer Domain zu einem anderen Anbieter die zugehörigen Subdomains gelöscht werden; Namen und DNS-Einstellungen sollten Sie vorher notieren (IONOS-Hilfe). Wer nur „die Website“ umziehen lässt, hat danach womöglich eine funktionierende Startseite und ein stilles Postfach.

Unsere Sicht: Nicht jeder Umzug braucht einen Domain-Transfer. Oft genügt es, die Domain beim bisherigen Registrar zu lassen und nur die DNS-Einträge auf den neuen Server zu richten. Ein Transfer lohnt sich, wenn der alte Vertrag komplett gekündigt werden soll oder Sie Domain und Hosting bewusst an einer Stelle bündeln möchten.

Hölzerner Wegweiser mit zwei Schildern in dieselbe Richtung
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Vorher: Inventar, Rankings sichern, Weiterleitungsliste

Die wichtigste Arbeit passiert, bevor irgendetwas umgestellt wird. Google beschreibt den Ablauf für Umzüge mit neuen Adressen in seiner Anleitung zum Website-Umzug: Zuordnung alter zu neuen URLs, serverseitige dauerhafte Weiterleitungen, aktualisierte interne Links und neue Sitemaps.

Inventar anlegen

Listen Sie alles auf, was heute funktioniert, nicht nur die Seiten. Dazu gehören alle URLs aus Sitemap und Search Console, PDFs und Bilder, die von außen verlinkt sind, Formulare und ihre Empfänger, eingebettete Dienste wie Buchungskalender oder Karten, alle E-Mail-Adressen samt Aliassen und Weiterleitungen sowie sämtliche DNS-Einträge. Sichern Sie die DNS-Verwaltung als Export oder vollständigen Screenshot: TXT-Einträge für Google, Microsoft oder einen Newsletter-Dienst sind unscheinbar und werden leicht übersehen.

Klären Sie außerdem die Zugänge. Wer ist als Domaininhaber eingetragen, an welche Adresse schreibt der Registrar, wer kennt die Passwörter für Hosting und Search Console? Liegt die Inhaber-Adresse ausgerechnet auf der Domain, die umzieht, kann der Auth-Code mitten im Umzug in einem Postfach landen, das gerade nicht erreichbar ist. Tragen Sie vorher eine Adresse ein, die unabhängig davon funktioniert.

Rankings sichern

Exportieren Sie vor dem Umzug den Leistungsbericht der Google Search Console: Welche Seiten bringen Klicks, und für welche Suchanfragen? Diese Seiten brauchen eine inhaltlich passende neue Adresse, nicht irgendeine. Wie wir Sichtbarkeit für Betriebe aufbauen und pflegen, beschreibt unsere Seite zu SEO für kleine Betriebe.

Die Weiterleitungsliste

Die Weiterleitungsliste (Redirect-Map) ordnet jeder alten URL genau eine neue zu. Google empfiehlt serverseitige dauerhafte Weiterleitungen (Statuscode 301 oder 308), rät von Ketten über mehrere Stationen ab und warnt davor, viele alte URLs pauschal auf die Startseite zu leiten.

Alte URLNeue URLHinweis
/leistungen.html/leistungengleicher Inhalt, neue Schreibweise
/kurse/yoga-montag/kurse/yogazusammengelegt, passende Nachfolgeseite
/aktion-sommerkeineersatzlos entfernt, eine Fehlerseite ist hier vertretbar

Domain: Auth-Code, DNS und TTL

Der Auth-Code

Für einen Domain-Transfer brauchen Sie einen Auth-Code (auch AuthInfo oder Autorisierungscode genannt), ein Passwort, das genau einer Domain zugeordnet ist. Für .de-Domains beschreibt die Registry DENIC den Providerwechsel: Der bisherige Anbieter legt die AuthInfo auf Wunsch des Inhabers an, der neue Anbieter löst damit den Wechsel aus, und bei Übereinstimmung zieht die Domain sofort um. Der Code verfällt nach 30 Tagen. Ist der alte Anbieter nicht erreichbar, kann der neue die AuthInfo direkt bei DENIC beantragen; sie kommt dann per Einschreiben an die hinterlegte Adresse.

Bei STRATO muss die Domain laut IONOS-Anleitung zunächst mit der Folgeaktion „Providerwechsel“ gekündigt werden. STRATO selbst schreibt, dass ein manuell angeforderter Code innerhalb von 24 Stunden an die E-Mail-Adresse des Domaininhabers geht (STRATO-FAQ zum AuthInfo-Code). Bei Endungen wie .com, .net oder .org ist ein Wechsel laut STRATO in den ersten 60 Tagen nach Registrierung oder letztem Umzug nicht möglich.

Die Dauer hängt von der Endung ab. STRATO nennt für einen Providerwechsel in der Regel 24 bis 48 Stunden, bei .com, .net, .org, .biz und .info bis zu fünf Tage. Planen Sie den Transfer deshalb nicht auf den Tag der Umschaltung, sondern einige Tage davor oder danach, und nie in die letzten Tage vor dem Ablauf des alten Vertrags.

DNS und TTL

Ob mit oder ohne Transfer: Am Ende entscheidet das DNS, wohin Besucher und E-Mails gehen. Jeder DNS-Eintrag hat eine TTL (Time to Live), die nach RFC 1035 festlegt, wie lange ein Eintrag zwischengespeichert werden darf. Ist die TTL hoch, sehen manche Besucher nach der Umstellung noch eine Weile den alten Server. IONOS etwa gibt an, für alle DNS-Einstellungen eine TTL von einer Stunde zu verwenden; Änderungen an A-, MX- oder TXT-Einträgen seien meist innerhalb einer Stunde überall verfügbar, ein Nameserver-Wechsel hänge von der Registry ab (IONOS-Hilfe zu DNS-Änderungen).

Praktisch heißt das: Senken Sie die TTL der Einträge, die Sie ändern wollen, mindestens so lange vor dem Umzug, wie die alte TTL beträgt. Wer die Nameserver wechselt, legt vorher alle Einträge beim neuen DNS-Anbieter vollständig an, einschließlich MX, TXT und Subdomains. Sonst ist die Website erreichbar, aber E-Mail und Verifizierungen sind weg.

E-Mail: MX, SPF, DKIM, DMARC und Postfächer

Die E-Mail ist der Teil, den Kunden sofort bemerken, wenn er schiefgeht. Fünf Dinge müssen zusammenpassen:

  • MX-Eintrag: Er bestimmt, an welchen Server andere Mailserver Nachrichten für Ihre Domain zustellen (RFC 5321). Er wird erst umgestellt, wenn die neuen Postfächer angelegt und die alten Inhalte kopiert sind.
  • SPF: Ein TXT-Eintrag, der aufzählt, welche Server im Namen Ihrer Domain senden dürfen (RFC 7208). Pro Domain darf es nur einen SPF-Eintrag geben, und die Prüfung darf höchstens zehn DNS-Abfragen auslösen. Neue Absender werden also ergänzt, nicht als zweiter Eintrag angelegt.
  • DKIM: Eine digitale Signatur, deren öffentlicher Schlüssel unter einem sogenannten Selektor im DNS liegt (RFC 6376). Der neue Anbieter nennt Ihnen seinen Selektor; alter und neuer Schlüssel können während des Umzugs nebeneinander bestehen.
  • DMARC: Eine Richtlinie, die festlegt, was Empfänger mit Mails tun sollen, die die Prüfung nicht bestehen, und wohin Berichte gehen (RFC 7489). Während des Umzugs ist die beobachtende Einstellung „none“ sinnvoll; verschärfen Sie erst, wenn die Berichte sauber sind.
  • Postfächer: Anlegen, Inhalte per IMAP (dem Protokoll, das Postfächer auf dem Server synchron hält) kopieren, Aliasse und Weiterleitungen nachbauen, Smartphones und Rechner neu einrichten.

Dass das keine Kür ist, zeigen die Richtlinien für E-Mail-Absender von Google: Wer an Gmail-Konten sendet, braucht mindestens SPF oder DKIM; wer mehr als 5.000 Nachrichten am Tag verschickt, zusätzlich DMARC. Auch unterhalb dieser Menge gilt: Ohne SPF oder DKIM kann schon die Terminbestätigung abgelehnt werden oder im Spam landen.

Unsere Sicht: Ein typischer blinder Fleck sind nicht die Postfächer, sondern die Systeme, die im Hintergrund Mails verschicken, also Kontaktformular, Buchungskalender, Rechnungsprogramm und Newsletter. Jedes davon gehört in den SPF-Eintrag oder braucht eine eigene DKIM-Signatur. Und jedes davon muss nach dem Umzug einmal eine echte Mail verschicken, bevor Sie es abhaken.

Schlüsselbund und Vorhängeschloss neben einem Laptop
Bild teilweise bearbeitet oder KI-generiert; dient nur der Veranschaulichung.

Inhalte und Formulare

Ob Relaunch oder reiner Umzug: Was Google bisher gefunden hat, braucht eine gleichwertige neue Seite.

  • Seitentitel, Beschreibungen und Überschriften der wichtigsten Seiten übernehmen oder bewusst verbessern, nicht versehentlich löschen.
  • Jede neue Seite verweist mit einem Canonical-Tag auf sich selbst; interne Links zeigen direkt auf die neuen URLs statt über Weiterleitungen.
  • Bilder und PDFs, die von außen verlinkt sind, behalten ihre Adresse oder bekommen eine Weiterleitung.
  • Jedes Formular wird mit einer echten Anfrage getestet: Kommt die Mail an, mit welchem Absender, und landet sie im Posteingang?
  • Eingebettete Dienste wie Buchung, Karte oder Bewertungen werden geprüft, ob sie an die alte Domain gebunden sind.
  • Datenschutzerklärung und Impressum werden an neue Dienste und Server angepasst.
  • Die Bestätigung der Search Console per DNS-Eintrag bleibt erhalten, sonst fehlt der Zugriff auf die Daten genau dann, wenn Sie sie brauchen.

Bei einer Website mit Buchung legen Sie vorher fest, ob das alte System während der Umschaltung für ein paar Stunden keine neuen Buchungen annimmt oder ob Buchungen danach abgeglichen werden.

Die Umschaltung: der Ablauf am Tag X

Wählen Sie einen Tag, an dem jemand erreichbar ist, der die Website und die Postfächer kennt, und nicht den Freitagnachmittag vor dem Urlaub.

  1. Inhalte einfrieren

    Ab jetzt ändert niemand mehr Texte auf der alten Website. Es folgt eine letzte vollständige Sicherung von Dateien, Datenbank und Postfächern.

  2. Neue Website auf einer Vorschau-Adresse abnehmen

    Alle Seiten, Formulare und die Weiterleitungsliste werden geprüft, bevor echte Besucher kommen.

  3. DNS für die Website umstellen

    A- und AAAA-Einträge oder die Nameserver zeigen auf den neuen Server. Dank vorher gesenkter TTL greift die Änderung zügig.

  4. Weiterleitungen stichprobenartig testen

    Rufen Sie die wichtigsten alten URLs aus dem Search-Console-Export auf. Jede muss mit einer einzigen dauerhaften Weiterleitung auf die passende neue Seite führen.

  5. MX umstellen, wenn die Postfächer bereit sind

    Erst wenn die neuen Postfächer angelegt und die Inhalte kopiert sind. Danach eine Testmail von außen empfangen und eine nach außen verschicken.

  6. Formulare und Buchung testen

    Eine echte Anfrage und eine Testbuchung durchspielen, einschließlich der Bestätigungsmail.

  7. Search Console informieren

    Neue Sitemap einreichen; bei einer neuen Domain die Adressänderung melden.

Nachlauf: Search Console, 404-Log und Weiterleitungen

Das Tool zur Adressänderung in der Search Console brauchen Sie nur, wenn sich die Domain ändert, nicht beim Wechsel des Hosters mit gleicher Adresse. Voraussetzungen sind, dass Sie Inhaber beider Properties im selben Google-Konto sind und die 301-Weiterleitungen aktiv sind. Die Meldung gilt 180 Tage. Subdomains einschließlich „www“ zieht das Tool nicht mit um; melden Sie jede bestätigte Variante einzeln.

Reichen Sie alte und neue Sitemap ein. Im Bericht zur Seitenindexierung sehen Sie unter „Nicht gefunden (404)“, welche Adressen ins Leere laufen. Ein 404 ist laut Google nicht unbedingt ein Problem, wenn eine Seite ersatzlos entfernt wurde; hatte sie einen Nachfolger, gehört eine Weiterleitung dazu.

  1. Am Tag der Umschaltung

    Stichproben der Weiterleitungen, Testmails in beide Richtungen, eine echte Formularanfrage, neue Sitemap einreichen.

  2. In der ersten Woche

    Täglich den Bericht zur Seitenindexierung und die Posteingänge prüfen; fehlende Weiterleitungen sofort nachtragen.

  3. In den folgenden Wochen

    Den Leistungsbericht mit dem Export von vorher vergleichen: Erscheinen die wichtigen Seiten unter ihrer neuen Adresse? Das alte Postfach nur noch auf Nachzügler prüfen.

  4. Nach 180 Tagen

    Die Meldung der Adressänderung läuft aus. Bis dahin sollten die neuen Adressen im Index stehen.

  5. Nach einem Jahr und darüber hinaus

    Die Weiterleitungen bleiben bestehen: nach Googles Empfehlung mindestens ein Jahr, aus unserer Sicht so lange, wie die alte Domain registriert ist.

Was kostet ein Website-Umzug?

Viele Hoster bieten an, Dateien und Datenbank zu sich zu übertragen, kostenlos oder gegen eine kleine Pauschale. Das deckt aber nur den Teil ab, der beim neuen Hoster landet; Weiterleitungen, SPF und DKIM, Search Console und Nachlauf gehören in der Regel nicht dazu – prüfen Sie die Leistungsbeschreibung.

Bei uns kostet die Website-Migration oder der Relaunch ab 1.299 € netto zzgl. MwSt.: Wir überführen den alten Auftritt in eine neue Website. Der E-Mail-Umzug ist ein Baustein zum Website-Umzug; er wird nach Anzahl der Postfächer berechnet – Preis auf Anfrage. Zusätzliche Arbeiten rechnen wir mit 89 € netto zzgl. MwSt. pro Stunde ab. Unsere Angebote richten sich an Unternehmen; alle Preise netto zzgl. MwSt. Die vollständige Liste steht unter Preise, die Leistung selbst unter Website-Umzug und Relaunch.

Drei Wege im Vergleich

KriteriumUmzugsservice des HostersSelbst umziehenKompletter Umzug mit Dienstleister
Was umziehtDateien und Datenbank zum neuen HosterAlles, was Sie selbst planen und umsetzenWebsite, Domain, DNS, E-Mail und Weiterleitungen nach einer gemeinsamen Liste
Weiterleitungen und SEOIn der Regel nicht Teil des DatenumzugsIhre Aufgabe, einschließlich Search ConsoleWeiterleitungsliste, Adressänderung und Nachlauf gehören dazu
E-Mail und DNSJe nach Angebot, oft nur Postfächer beim selben HosterIhre Aufgabe: MX, SPF, DKIM und DMARCMX, SPF, DKIM und DMARC werden gemeinsam geplant
KostenKostenlos oder kleine PauschaleIhre ArbeitszeitBei uns ab 1.299 € netto zzgl. MwSt.; E-Mail-Umzug nach Anzahl der Postfächer, Preis auf Anfrage
Passend, wennAdressen und Postfächer gleich bleiben und nur der Server wechseltSie technisch sicher sind und Zeit habenDomain, E-Mail und Inhalte gleichzeitig umziehen oder ein Relaunch ansteht

Wer vorher wissen möchte, in welchem Zustand die alte Website ist, kann mit dem Website-Check für 249 € netto zzgl. MwSt. beginnen; er liefert einen schriftlichen Befund zu Technik und Inhalten. Nach dem Umzug hält die jährliche Wartung Sicherheitsupdates und Sicherungen aktuell, ab 999 € pro Jahr netto zzgl. MwSt. Was eine neue Website insgesamt kostet, zeigt unser Ratgeber Website erstellen lassen: Kosten.

Checkliste zum Abhaken

Die Punkte stehen in der Reihenfolge, in der sie fällig werden; offene Punkte erscheinen darunter als Liste.

Website-Umzug: Ihr Stand

Häufige Fragen

Was kostet ein Domainumzug?

Den Preis für den reinen Transfer legt der jeweilige Anbieter fest; prüfen Sie Domainpreis und Umzugskosten am Tag der Bestellung direkt dort. Der eigentliche Aufwand steckt in dem, was an der Domain hängt: DNS-Einträge, Postfächer, Weiterleitungen und die Search Console. Den kompletten Umzug mit Website, DNS und Weiterleitungen bieten wir ab 1.299 € netto zzgl. MwSt. an.

Wie kann ich meine Website übersiedeln lassen?

Entweder über den Umzugsservice des neuen Hosters, der Dateien und Datenbank überträgt, oder über einen Dienstleister, der zusätzlich Domain, E-Mail, Weiterleitungen und Search Console übernimmt. In beiden Fällen sollte vorher eine Weiterleitungsliste existieren, und der MX-Eintrag wird erst umgestellt, wenn die neuen Postfächer bereitstehen und die alten Inhalte kopiert sind.

Wie lange dauert ein Domain-Umzug?

Bei einer .de-Domain zieht die Domain laut DENIC sofort um, sobald der neue Anbieter die richtige AuthInfo übermittelt. STRATO nennt für einen Providerwechsel in der Regel 24 bis 48 Stunden, für Endungen wie .com oder .net bis zu fünf Tage. Hinzu kommt die Zeit, bis geänderte DNS-Einträge überall angekommen sind; das hängt von der TTL ab.

Was ist der Auth-Code beim Domain-Umzug?

Der Auth-Code, auch AuthInfo oder Autorisierungscode, ist ein Passwort, das genau einer Domain zugeordnet ist und beweist, dass der Inhaber den Wechsel will. Sie erhalten ihn vom bisherigen Anbieter und geben ihn beim neuen ein. Bei .de-Domains verfällt er laut DENIC nach 30 Tagen und muss dann neu angefordert werden.

Was muss ich beim Domain-Umzug beachten?

Prüfen Sie zuerst, ob die Inhaber-Adresse erreichbar ist und welche Fristen gelten, etwa die Sperre von 60 Tagen bei .com-Domains. Legen Sie alle DNS-Einträge einschließlich MX, TXT und Subdomains beim neuen Anbieter an, bevor Sie umstellen. Kündigen Sie den alten Vertrag erst, wenn Website und E-Mail auf dem neuen System laufen.

Verliert meine Website beim Umzug ihre Rankings?

Nicht zwangsläufig. Google nennt Schwankungen während einer Migration normal und rechnet bei kleinen Websites mit einigen Wochen, bis die meisten Seiten übertragen sind. Entscheidend sind dauerhafte Weiterleitungen von jeder alten auf die passende neue Adresse, gleichwertige Inhalte und die Kontrolle in der Search Console. Bestimmte Positionen lassen sich dabei nicht garantieren.

Ein Website-Umzug ist planbar, wenn alle vier Teile auf einer Liste stehen und in der richtigen Reihenfolge umziehen. Wie das bei Ihnen konkret aussieht, klären wir im Gespräch.

Klingt nach Ihrem Betrieb?

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht — wir melden uns zeitnah und besprechen den Rest im Gespräch. Kein Formular, kein Aufwand.